Qualität und Kriterien

Durch die Ausweisung von Heilwäldern soll insbesondere im Umfeld von Fachkliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen die Nutzung von Wäldern für medizinisch-therapeutische Zwecke gesichert und entwickelt werden. Da die Anforderungen in der Regel höher sind als bei Kurwäldern, der Bewegungsradius der Nutzer aber geringer ist, sind eher kleine Waldflächen sinnvoll. Eine räumliche Ein- oder Angliederung von Heilwäldern in oder an Kurwälder ist grundsätzlich möglich und strategisch günstig.

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Durch die Ausweisung von Kurwäldern soll insbesondere in der Nähe von anerkannten Kur- und Erholungsorten das vorhandene natürliche Potenzial des Waldes noch stärker als bisher für die Gesundheitsvorsorge und die medizinische Prävention gesichert und entwickelt werden.

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Warum gibt es diesen Wegweiser? Nach § 22 Absatz 1 Landeswaldgesetz Mecklenburg-Vorpommern kann Wald auf Antrag zu einem Erholungs-, Kur- oder Heilwald erklärt werden. Im Unterschied zu einer rechtlich nicht verbindlichen Zertifizierung wird der entsprechende Wald nach Landeswaldgesetz behördlich ausgewiesen. Die Ausweisung erfolgt durch Rechtsverordnung, welche bestimmte Ge- und Verbote, aber auch Nutzungsrechte oder Gestaltungsmöglichkeiten im Kur- oder Heilwald festlegt.